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Unsere Bildungsangebote

Rechtspopulismus begegnet uns in verschiedenen Situationen im privaten, politischen, beruflichen, universitären und schulischen Alltag. Häufig fühlen wir uns in diesen Momenten ohnmächtig. In unseren Workshops und Webinaren wollen wir euch ermutigen und gemeinsam Strategien dafür erarbeiten, rechtspopulistischen Aussagen radikal höflich entgegenzutreten. Dafür arbeiten wir mit den Erfahrungen, die ihr mitbringt – und diskutieren gemeinsam mit euch, wie sich unsere Ansätze in eurem Alltag anwenden lassen. Die folgenden Module könnt ihr nach Bedarf und Belieben kombinieren. Fragt uns einfach an, und wir suchen nach einem passenden Termin. Gerne kommen wir auch aus Berlin zu euch angereist. Wir freuen uns, bald auch mit euch zu arbeiten!

Die Module im Überblick


 

1) Radikal höflich gegen Rechtspopulismus

Wir diskutieren und üben mit euch die Grundprinzipien Radikaler Höflichkeit im Umgang mit Rechtspopulismus in verschiedenen Alltagssituationen. Besonders zum Einstieg geeignet (Dauer: 2-6 Stunden).

 


 

2) Rechtspopulistischer Sprache radikal höflich entgegentreten

Wie könnt ihr rechtspopulistische Sprache erkennen und sie auch bei Menschen zum Thema machen, die sie unbewusst verwenden? Besonders zur Vertiefung geeignet (Dauer: 2-6 Stunden).

3) Umgang mit Rechtspopulismus in den Sozialen Medien

Wie könnt ihr Rechtspopulismus in den Sozialen Medien entgegentreten und dabei die Grundprinzipien Radikaler Höflichkeit anwenden? Besonders für Vertiefung und spezifische Bedarfe geeignet (Dauer: 2-6 Stunden).

→ Zu allen drei Themen bieten wir auch interaktive Online-Workshops (Dauer: 2-3 Stunden) und Vorträge (Dauer: 30-60 Minuten) an. Fragt uns bei Interesse einfach direkt an!

Für wen sind die Angebote geeignet?

  • Die Angebote richten sich an Menschen (14+), die in ihrem privaten, beruflichen und/oder ehrenamtlichen Alltag mit rechtspopulistischen Aussagen konfrontiert sind sowie an interessierte Multiplikator*innen und Fachkräfte der Politischen Bildung, Sozialarbeit und Demokratieförderung. Vorwissen ist nicht erforderlich.
  • Die Angebote richten sich vor allem an Gruppen (Organisationen, Initiativen, Freund*innenkreise, ...), weniger an Einzelpersonen.
  • In den vergangenen Jahren haben wir eine Reihe von Referenzen gesammelt, die euch bei der Orientierung helfen können (s. unten).
  • Unser Angebot ist eines unter vielen und versteht sich nicht als Patentrezept. Uns ist bewusst, dass viele von uns aus privilegierten Positionen sprechen und nicht für Menschen, die von Rassismus, Antisemitismus, Ableismus, Klassismus oder Homo-, Trans-, Inter- und Queerfeindlichkeit betroffen sind. Wenn in euer Gruppe von Diskriminierung betroffene Personen an dem Workshop teilnehmen sollen, bitten wir um Vorabsprachen mit uns, um potentielle Trigger zu klären.
  • Anlaufstellen für direkt Betroffene von Diskriminierung und rechter Gewalt haben wir weiter unten aufgelistet. Für Hinweise zu weiteren Angeboten sind wir sehr dankbar!

Was kostet das?

Die Kosten sind je nach Länge, Anfahrtsdauer und Anzahl der Trainer*innen gestaffelt. Wir berechnen branchenübliche Honorarsätze für unsere Trainer*innen, kommen euch aber gerne entgegen, wenn euer Budget etwas kleiner ist.

Referenzen

Seit 2018 durften wir für und mit einer ganzen Reihe verschiedener Gruppen und Organisationen arbeiten. Die folgende Auswahl kann euch helfen einzuschätzen, ob unser Angebot auch zu euch passt:


Young European Federalists
Konrad Adenauer Stiftung
Landeszentrale für Politische Bildung Berlin
MdB-Besucher*innengruppen
CHILDREN Jugend hilft
start-with-a-friend.de
Weitblick e.V.
Netzwerk für Demokratie und Courage Ulm
Jusos Niedersachsen
Grüne Frankfurt (Oder)
Reha Steglitz
SCHLAU e.V.
Paritätischer Wohlfahrtsverband Thüringen
Otto-Hahn-Gymnasium Monheim
Landesjugendring Brandenburg
Open Ohr Festival Mainz
Zusammenhalt durch Teilhabe
Genderkompetenzzentrum Sachsen
Akademie für Darstellende Kunst Ludwigsburg
Bündische Akademie
Refugee Law Clinic Berlin
AWO Respekt Coaches
Fachstelle Radikalisierungsprävention im Naturschutz (FARN)
Landkreis Northeim
Freie Universität Berlin
Universität der Künste Berlin
Berliner Hebammenverband
Staatstheater Braunschweig
Über den Tellerrand
Rudolf Steiner Institut für Sozialpädagogik
Anne Frank Zentrum
IQ Netzwerk Brandenburg


Die Module im Detail

1) Radikal höflich gegen Rechtspopulismus

Wir diskutieren und üben mit euch die Grundprinzipien Radikaler Höflichkeit im Umgang mit Rechtspopulismus in verschiedenen Alltagssituationen. Dafür arbeiten wir mit den Erfahrungen, die ihr mitbringt – und diskutieren gemeinsam mit euch, wie sich unsere Ansätze in eurem Alltag anwenden lassen. Euch erwartet eine Mischung aus Inputs, praktischen Übungen und moderierten Diskussionen. Ihr erhaltet anwendbares Basiswissen über Rechtspopulismus, werdet für seine Auswirkungen im Alltag sensibilisiert und lernt, verschiedene Situationen und euren Umgang mit ihnen zu differenzieren.

2) Rechtspopulistischer Sprache radikal höflich entgegentreten

Oft nutzen Rechtspopulist*innen bestimmte Begriffe, Sprachbilder und Argumentationsmuster, um Aufmerksamkeit zu provozieren und Stimmung gegen Menschengruppen zu machen. Oft findet diese Sprache aber auch Eingang in unseren Alltag und verbreitet so ungewollt das rechtspopulistische Weltbild. In diesem Workshop zeigen wir euch, wie ihr rechtspopulistische Sprache erkennen und sie auch bei Menschen zum Thema machen könnt, die sie unbewusst verwenden. Euch erwartet eine Mischung aus Inputs, praktischen Übungen und moderierten Diskussionen. Der Workshop eignet sich gut als vertiefender Zusatz zum ersten Workshop (“Radikal höflich gegen Rechtspopulismus”), kann aber auch für sich alleine stehen und gebucht werden.

3) Umgang mit Rechtspopulismus in den Sozialen Medien

Wie könnt ihr Rechtspopulismus in den Sozialen Medien entgegentreten und dabei die Grundprinzipien Radikaler Höflichkeit anwenden? Welche Herausforderungen begegnen euch dabei und welche zusätzlichen Handlungsoptionen habt ihr? Wie erkennt ihr überhaupt, mit wem ihr es in einer Kommentarspaltendiskussion zu tun habt? In diesem Workshop erhaltet ihr Basiswissen über verschiedene Akteur*innen im Netz und das Thema Hate Speech, reflektiert euer eigenes Nutzungsverhalten und bekommt Möglichkeiten aufgezeigt, Rechtspopulismus in den Sozialen Medien radikal höflich entgegenzutreten. Euch erwartet eine Mischung aus Inputs, praktischen Übungen und moderierten Diskussionen. Größeres Vorwissen zu Sozialen Medien ist nicht erforderlich.

Nichts gefunden?

Für eure Bedürfnisse ist hier nichts Passendes dabei? Oder wir finden keinen gemeinsamen Termin? Das heißt nicht, dass ihr ohne Workshop auskommen müsst. Probiert es zum Beispiel bei einer dieser Organisationen. 

  • Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus bietet für zahlreiche Zielgruppen eine Vielzahl von Workshops und Fortbildungen zu mehreren Themen und mit verschiedenen Schwerpunkten an - auch über das Themenfeld Rechtsextremismus hinaus. Hier geht es zum Angebot in Berlin.

    • Nicht in Berlin? Dann suche hier die mobile Beratungsstelle in deiner Nähe – auch die kann dir sicher weiterhelfen!

  • Das Netzwerk Gegen-Argument bietet Workshops zum Umgang mit (extrem) rechten und rassistischen Positionen. Hier geht es zu deren Angebot. Zudem bietet das Netzwerk in vielen Landesstiftungen der Heinrich-Böll-Stiftung Argumentationstrainings gegen antifeministische Äußerungen.

  • Das Forum für Streitkultur bietet Workshops unter anderem zur konstruktiven Gesprächsführung, zum Argumentieren mit Andersdenkenden und zum Argumentieren mit RechtspopulistInnen. Hier findet ihr das Angebot des Forums für Streitkultur.

  • Die Stammtischkämpfer*innen bieten bundesweit Argumentationstrainings zum Umgang mit rechten und diskriminierenden Parolen an.

  • Beratung für Betroffene von Diskriminierung gibt es unter https://www.antidiskriminierung.org/betroffene und beim Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG).

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