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Öffentliche Aktionen

Haltung zeigen, Aufmerksamkeit erregen, mit fremden Menschen ins Gespräch kommen und zum Nachdenken anregen. Hier findest du verschiedene Aktions-Formate, die wir schon durchführen haben, damit du das auch machen kannst.

Bilderrahmen: Haltung statt Hetze

Darum geht es: Gesicht zeigen und Haltung bekennen

Wie geht das: Bilderrahmen basteln, öffentliche Plätze suchen, Menschen ansprechen, Fotos machen und hochladen

Was brauchst du dafür:

  • Den Bilderrahmen kannst du einfach bestellen. Stabilisieren kannst du ihn mit dünnen Holzlatten und Klebeband aus dem Baumarkt.

  • Bei unserer Aktion haben wir “Haltung statt Hetze” ausgedruckt und laminiert. Das hat super zu den Bildern gepasst.

  • Wenn du Menschen fotografierst, brauchst du ihre Zustimmung. Dafür haben wir hier eine kleine Erklärung vorbereitet.

  • Anschließend musst du ihnen - und uns natürlich auch - nur noch sagen, wo sie die Bilder finden können.

Worauf solltest du achten:

  • Sehr viele Menschen hatten große Lust mitzumachen und haben uns direkt angesprochen. Vereinzelt wollten sie dabei aber auch erstmal herausfinden, was es mit der Aktion auf sich hat. So haben sich gute Gespräche ergeben, in denen wir von “Unser Ziel: Kleiner Fünf” erzählen konnten.

  • Öffentliche Plätze sind am besten geeignet. Wenn du die Aktion bei oder während einer Demonstration durchführen willst, gib am besten vorher der Polizei Bescheid - wo und wann soll die Aktion stattfinden und wer ist die Ansprechperson dafür.

  • Wenn du noch mehr darüber erfahren willst, schau in unserem Blog vorbei.

 

Urkunden: wen grenzt die “völkische Gesinnung” alles aus?

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Darum geht es: Rechtspopulistische Ausgrenzung verdeutlichen

Wie geht das: Urkunden ausdrucken, Landkarten und Stecknadeln/Pins mitbringen, öffentlichen Ort finden und Leute ansprechen

Was brauchst du dafür:

  • RechtspopulistInnen haben ein altbackenes Familienbild und ihre Definition von “deutsch sein” schließt viele Menschen aus.

  • Um das zu verdeutlichen, musst du nur mit Menschen ins Gespräch kommen: was ist für sie Familie und wie sieht ihre Familie aus? Und wo kommen sie und ihre Familienmitglieder her?

  • Entsprechend ihrer Antworten bekommen die Menschen dann eine von vier möglichen Urkunden, die belegen, wie viele Menschen die “völkische Gesinnung” alles ausgrenzt.

Worauf solltest du achten:

  • Sage den Menschen direkt, worum es geht: nämlich eine kleine Aktion gegen Rechtspopulismus.

  • Die Urkunden sind sarkastisch gemeint. Macht das gleich von Anfang an deutlich. Wenn ihr sie vergebt, lest beide Seiten laut vor. Um deutlich zu machen, dass ihr rechtspopulistische Aussagen benutzt, hebt Zitate hervor.

  • Häufig wollen sich Menschen anschließend noch weiter unterhalten. Diese Gespräche sind super wichtig und dafür solltet ihr euch Zeit nehmen.

  • Wenn du die Aktion bei oder während einer Demonstration durchführen willst, gib am besten vorher der Polizei Bescheid - wo und wann soll die Aktion stattfinden und wer ist die Ansprechperson dafür.

  • Natürlich kann es auch sein, dass Menschen ablehnend oder negativ reagieren. Aber auch dann könnt ihr ins Gespräch kommen und herausfinden, weshalb der Person die Aktion nicht gefällt. Wenn jemand jedoch unfreundlich oder gar aggressiv wird, hol dir Hilfe und macht deutlich: Ihr seid friedlich und radikal höflich.

Mit Mitmenschen ins Gespräch kommen

Darum geht es: Gesellschaftlicher Dialog: In was für einer Gesellschaft wollen wir eigentlich leben?

Wie geht das: Lade zum Verweilen ein: Stell einen Tisch und ein paar Sitzmöglichkeiten an einen öffentlichen Ort, dazu etwas Essen, Getränke, Musik und Deko nach deinem Geschmack. Schon kann es losgehen: In guter Atmosphäre kommen so auch Menschen ins Gespräch, die sich gar nicht kennen.

Was brauchst du dafür:

  • Je gemütlicher und einladender der Ort und die Tafel, umso eher kommen Leute vorbei.

Worauf solltest du achten:

  • Am besten sind Orte geeignet, an denen viele Fußgänger- und RadfahrerInnen vorbeikommen, also zum Beispiel Parkanlagen oder der Marktplatz mitten in eurer Stadt. Um Leute darauf aufmerksam zu machen, hatten wir auch ein kleines Hinweisschild gebastelt.

  • Achte darauf, dass ihr die Materialien gut an- und abtransportieren könnt.

  • Seid darauf vorbereitet, dass ihr nicht drauf vorbereitet sein könnt, was passiert. Das macht es aber auch so spannend: Wer kommt? Und worüber werdet ihr sprechen?

  • Manchmal ist es ganz gut, ein paar Einstiegsfragen zur Hand zu haben, zum Beispiel die drei Fragen zum Glück. Wir freuen uns natürlich auch, wenn ihr unsere Leitfäden ausdruckt und weitergebt.

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