Pluralität statt Polarisierung

Sachsen-Anhalt unteilbar Bild
23 Mai 21

In den Wochen vor der Landtagswahl gehen wir auf eine virtuelle Reise durch Sachsen-Anhalt und stellen euch spannende Initiativen und Menschen vor, die sich für Toleranz, Vielfalt und Offenheit in ihrem Bundesland einsetzen. Für den Auftakt unserer #unterwegsinlst Reise stellen wir euch den größten Zusammenschluss seiner Art in Sachsen-Anhalt vor: Das Bündnis #unteilbar Sachsen-Anhalt.

Rechtspopulist*innen inszenieren sich gerne als die Stimme des Volkes. Sie kreieren das Bild eines geschlossenen, homogenen Volkskörpers und produzieren somit ein “Wir” gegen “die Anderen”. Durch die Schaffung von Feindbildern und Opfernarrativen wollen sie gezielt die Gesellschaft polarisieren. Gegen diese Versuche der Spaltung stellt sich das Bündnis #unteilbar in Sachsen-Anhalt. Denn klar ist: Dreiviertel der Bürger*innen in Sachsen-Anhalt – und damit die Mehrheit – hat bei den letzten Landtagswahlen 2016  eine demokratische Partei gewählt. Der demokratischen Mehrheit in ihrer gesamten Vielfalt Ausdruck zu verleihen und sich für eine offene, demokratische und solidarische Gesellschaft einzusetzen, ist das Ziel des Bündnisses #unteilbar.

Der Name “unteilbar” ist vielleicht bekannt. So gibt es ein gleichnamiges bundesweites Bündnis, dass sich 2018 nach den rechten Ausschreitungen und Hetzjagden in Chemnitz gebildet hat. Nun hat sich im April ein regionales Bündnis in Sachsen-Anhalt konstituiert. Das Bündnis besteht aus rund 70 verschiedenen zivilgesellschaftlichen Initiativen, Vereinen und Organisationen in Sachsen-Anhalt. Dabei reichen die Unterstützer*innen von Bewegungen wie Omas gegen Rechts über Frauenverbände, Gewerkschaften bis hin zum Fußballverein VfL Halle 96. Auch Einzelpersonen gehören zu den Unterstützer*innen. Es wird deutlich: Das Feld an Mitstreiter*innen ist breit gefächert. Das Bündnis ist überparteilich und verbindet verschiedene Perspektiven miteinander.

Eine Demokratie lebt vom Dialog und Diskurs über die Grenzen der eigenen Community hinaus. Statt eines “Wir” gegen “Die” geht es darum, Gesellschaft in ihrer Pluralität anzuerkennen. Denn es gibt nicht das eine Volk oder den einen Volkswillen. Ein Mensch, der in Halle lebt, hat sicher ganz andere Bedürfnisse als jemand aus Weißenfels. So ist der Name des #unteilbar-Bündnisses Programm: Vereint in Vielfalt, Pluralität statt Polarisierung.

Mit der Aktion “Band der Solidarität” möchte das Bündnis am 29. Mai verdeutlichen, dass die Zivilgesellschaft für eine plurale, offene, demokratische Gesellschaft zusammensteht – unabhängig von ihrer politischen Ausrichtung.
Weitere Informationen findet ihr auf: https://www.unteilbar-sachsen-anhalt.de/

 

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